Die Eingewöhnungszeit ist für das Kind, die Eltern und für die Tagesmutter

außerordentlich wichtig. Der Übergang aus der Familie in die

Tagespflegestelle bedeutet für jedes Kind es muss eine Beziehung zu fremden Personen aufbauen, sich an einen veränderten Tagesablauf und an die tägliche mehrstündige Trennung von den Eltern gewöhnen. Deshalb sollten sich die Eltern Zeit für die Eingewöhnung

lassen. Das erste Treffen dient dem gegenseitigen kennen lernen. Hier erfahre ich bisherige Gewohnheiten des Kindes, eventuelle Krankheiten oder Probleme.

In den ersten Tagen wird das Kind von der Mutter oder dem Vater begleitet was dem Kind Sicherheit gibt. Die Dauer der Eingewöhnungszeit ist für jedes Kind individuell.

Zwischen sechs und vierzehn Tagen kann die Spanne liegen, manchmal auch

länger. Entscheidend ist, wie das Kind auf den ersten Trennungsversuch reagiert.

Wenn das Kind sich wohl und geborgen fühlt und die Eltern das Gefühl haben das ihr Kind gut bei mir aufgehoben ist, dann ist die Eingewöhnungsphase beendet.